Kategorie-Archiv: Projekte

Überblick und Berichte zu Projekten, die von der Stiftung gefördert wurden

Stiftung unterstützt Pilgerreise

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Pilgertour in der Lüneburger Heide mit 13 Jungen

Am Freitagmorgen (14.11.14) starteten die Jungen aus den Religionskursen 6 und 7 von Herrn Wolf ihre Pilgertour zum Missionarischen Zentrum in Hanstedt I.

In Begleitung von Herrn C.Warncke (Vikar in der Kirchengemeinde St.Marien) und Herrn R.Wolf fuhren die 13 Jungen mit dem Bus zunächst nach Melzingen, um dann die christliche Tradition des Pilgerns kennenzulernen.

Ausgerüstet mit einem Rucksack und zumeist warmer und wetterfester Kleidung erfuhren die jungen Pilger, was es heißt zu pilgern und warum sich die Menschen seit vielen Jahrhunderten auf den „Weg“ machen. In kleinen Gruppen oder auch alleine gingen sie die knapp 11 Kilometer des Schöpfungs- und Auferstehungswegs in Ruhe und mit eigenem Tempo.

Gespräche über ganz Alltägliches waren genauso auf der Tagesordnung, wie tiefgründige Themen mit dem Bezug zu Gott und der Welt. Alle Teilnehmer erlebten die „Schöpfung“ auf eine neue Art und Weise und dabei ihren ganz eigenen Weg. Nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ haben die Jungen und ihre Begleitpersonen diesen kraftaufwendigen Weg gemeistert. Dabei konnten sie durch Eindrücke in der Natur, begleitende Bilder und Texte, Geländespiele und den persönlichen Austausch neue Erfahrungen auf dem Weg in der Lüneburger Heide machen.

Nachmittags – endlich in der Herberge angekommen – bezog die Pilgergruppe ihr eigenes Haus und hatte Zeit sich gemütlich einzurichten und auszuruhen. Im Anschluss an das Abendessen besuchten die Pilger die fast 1000 Jahre alte Feldsteinkirche in Hanstedt I.

Im Pilgerschritt (zwei Schritte vor und einen zurück) betraten die Jungen die uralte Kirche und sprachen über den Kirchenraum und seine Gegenstände. Ein besonderes Erlebnis war die abendliche Andacht mit der Hausgemeinschaft des Missionarischen Zentrums. Mit Gesang wurde Gott für den Tag gedankt und mit einer Lesung gedacht, um schließlich im Haus eine gemütliche Reflexionsrunde zu gestalten, die in einem Kerzenmeer endete.

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10e auf den Spuren niedersächsischer Geschichte / Projekt Namensziegel vollbracht

Am Freitag, 16.05.14, unternahm die Klasse 10e mit ihrer Klassenlehrerin Frau Petra Felz-Renner und in Begleitung des ehemaligen Kollegen Herrn Wolfgang Ahrens einen Wandertag mit dem Ziel Bergen-Belsen. Seit 1945 internationaler Erinnerungsort, ist es auch heute noch ein Mahnmal aus der Nachkriegszeit und erinnert an die mehr als 70000 Menschen, die dort zwischen 1941 und 1945 umkamen. Der Besuch umfasste eine Führung auf dem Gelände,  der sog. Rampe sowie  das Ablegen der im Kunstunterricht mit Frau Monika Hanke angefertigten Tonziegel mit den Namen und Lebensdaten von dort beigesetzten Kriegsgefangenen. Das Projekt Namensziegel, das an das Schicksal und Leid unzähliger Menschen erinnert, wird betreut vom Bund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, der eigens angefertigte Metallgestelle auf dem Friedhof Bergen-Hörsten vorhält, die nach und nach von interessierten Schulklassen bestückt werden. Abschließend hatten wir Gelegenheit, das Dokumentationszentrum zu besuchen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Kerstin Helms und der Stiftung Theodor-Heuss-Realschule Uelzen e.V. für das Sponsern unserer Busfahrt bedanken! Dieser Ausflug war für die Schülerinnen und Schüler der 10e informativ und beeindruckend zugleich. Danke für die Unterstützung.